
UNSERE TAUCHPLÄTZE

Wie wir unsere Tauchplätze für den Tag auswählen
Gäste fragen oft, welche Tauchplätze wir anfahren oder ob sie einen Ausflug zu einem bestimmten Tauchplatz buchen können. Wir haben zwar insgesamt 20 Tauchplätze, davon 5 Ufertauchplätze und 15 Bootstauchplätze, können aber keinen bestimmten Tauchplatz versprechen oder vorhersagen.
Im Mittelmeer ist das Wetter sehr wechselhaft und nicht so vorhersehbar wie an Orten mit festen Tauchplatzplänen. Deshalb führen wir jeden Morgen eine Wetterbeurteilung durch, um gute und sichere Bedingungen für unsere Gäste und unsere Crew zu gewährleisten. Wir freuen uns aber auch immer über Wünsche und versuchen, diese nach Möglichkeit zu erfüllen!
Shinaria
Die Chancen stehen gut, dass du, wenn du schon mit Dive2gether tauchen warst, eine schöne Zeit am Shinaria Beach verbracht hast.
Die Bucht ist vor dem häufigen Nordwind geschützt und bietet so viel Abwechslung, dass man hier gut mehrere Tage tauchen kann. Ob Schnorcheln, die ersten Atemzüge unter Wasser, Übungstauchgänge von den verschiedenen Sandbänken in unterschiedlichen Tiefen oder das Bewundern der gewaltigen Canyons und Steilwände – dieser Tauchplatz hat für jeden etwas zu bieten. Bei gutem Wetter können erfahrene Taucher eine wunderschöne Höhle erkunden. In Shinaria lassen sich fast alle Fischarten beobachten, besonders beliebt sind unsere Lieblinge: die niedlichen, neugierigen Kugelfische, die man immer wieder im Sand nach Futter suchen sieht.
Maximale Tiefe: 27 Meter
Ausstattung: Strandliegen (gegen Gebühr), Duschen, Toiletten, Tavernen und beengte Parkmöglichkeiten
Souda
Dieser weitläufige Strand ist vor der Westströmung geschützt und soll dem im Alten Testament beschriebenen Ort Foinikas entsprechen. Neugierig geworden? Besuche die alten Ruinen im Landesinneren, umgeben von Palmen (die im Griechischen ebenfalls Foinikas heißen)!
Obwohl der größte Teil der Bucht aus einem flach abfallenden Sandstrand besteht, finden sich an beiden Seiten unterschiedliche Felsformationen. Es gibt ausgedehnte Seegraswiesen und Seegraswände. Hier haben wir Seegrasmatten angelegt, auf denen wir forschen und neue Posidonia-Fragmente pflanzen. Du kannst dich sogar an unseren Seegraswiederaufforstungsprojekten im Rahmen unserer Meeresbiologie-Aktivitäten beteiligen! Dieser Tauchplatz ist hervorragend geeignet, um verschiedene Meereslebewesen zu beobachten, und mit etwas Glück kannst du auch seltenere Arten wie Seepferdchen, Breitnasen-Seenadeln oder Stachelrochen entdecken. Nachts begegnen dir Oktopusse, Tintenfische oder Muränen auf der Jagd nach ihrer Beute.
Maximale Tiefe: 10 Meter
Ausstattung: Strandliegen (gegen Gebühr), Duschen, Toiletten, Strandbar, Taverne, Umkleidekabinen und viele Parkplätze
Ammoudi
Ammoudi ist Griechisch für Sandstrand, daher ist es nicht verwunderlich, dass man im ganzen Land viele Orte namens Ammoudi findet. Es gibt eine Vielfalt an Sandstränden, Felsformationen mit wunderschönen Felsspalten und Seegraswiesen. Eine besondere Attraktion ist die Sonnenhöhle, die ihren Namen dem Lichtschein verdankt, der durch die Öffnung an der Oberfläche fällt.
Neben der üblichen Tierwelt, die man an jedem Ufertauchplatz erwarten kann, lassen sich in der Bucht gelegentlich auch Europäische Kalmare beobachten. Das flache Felsplateau in der Mitte der Bucht ist ein beliebter Aufenthaltsort für größere Schleimfische sowie kleine Drachenköpfe.
In der Mittagspause kannst du in der örtlichen Kantina den besten Pita-Kebab genießen! Ammoudi wird oft an Tagen mit starkem Nordwind besucht und ist auch für Nachttauchgänge beliebt.
Maximale Tiefe: 9 Meter
Ausstattung: Strandliegen (gegen Gebühr), Duschen, Toiletten auf dem Campingplatz, Kiosk und viele Parkplätze
Damnoni Old Harbour
Der alte Hafen diente einst dem Transport von Gütern, bevor Straßen durch die Schluchten gebaut wurden, die den Norden und Süden verbanden. Heute wird er nur noch von wenigen Fischerbooten angefahren, und die alten Lagerhäuser wurden in schöne Ferienhäuser umgewandelt.
Dieses Juwel kann nur in der Nebensaison besucht werden und bietet fantastische Tauchmöglichkeiten! Die Nebensaison bringt kältere Temperaturen mit sich, was sie zur perfekten Jahreszeit macht, um Spanische und Langusten zu beobachten.
In der Bucht von Damnoni erwartet dich eine wunderschöne Landschaft. Eine Besonderheit sind die Kalksteinplateaus. Taucher finden hier ein abwechslungsreiches Tauchgebiet mit unterschiedlichen Tiefen und beeindruckenden Canyons etwas außerhalb der Bucht.
Maximale Tiefe: 25 Meter
Ausstattung: Frischwasseranschluss, Gartenschlauch, Möglichkeit zum Mitnehmen für Toilettenpausen. Der Parkplatz befindet sich oberhalb des Hafens.
Bali / Karavostasi
Nicht zu verwechseln mit der bekannten indonesischen Insel Bali: Kreta hat sein eigenes Bali! Dieser Tauchplatz liegt eine Autostunde von Plakias entfernt an der Nordküste der Insel. Aufgrund der längeren Anfahrt und des damit verbundenen längeren Tagesprogramms wird Bali besucht, wenn Tauchgänge an der Südküste nicht möglich sind. Aber es ist definitiv eine gute Alternative!
Die bezaubernde kleine Bucht ist ein wahres Tauchparadies. Die Fische verhalten sich etwas anders, da sie erwarten, gefüttert zu werden (bitte füttere aber niemals Wildtiere!). Es gibt künstlich angelegte Riffe, und vielleicht begegnest du sogar einer fest installierten Unterwasserkamera, die dich live filmt. Umso wichtiger ist es, stromlinienförmig auszusehen und die Tarierung perfekt zu beherrschen! Tauchen an diesem Ort ist ein unvergessliches Erlebnis und bietet für jedes Können etwas!
Maximale Tiefe: 20 Meter
Ausstattung: Strandliegen, Duschen, Toiletten, Taverne und begrenzte Parkmöglichkeiten.
Duck Rock
Obwohl Duck Rock nur ein kleiner, an eine Gummiente erinnernder Felsen ist, ist der Tauchplatz darunter riesig und sehr interessant. Tauche entlang der Ankerleine ab, und du befindest dich direkt in 12 Metern Tiefe. Von dort aus kannst du einer Wand zu deiner Linken folgen, die zum Eingang einer Höhle führt. Diese Höhle ist zu eng, um hineinzugehen, aber du wirst in der Nähe des Ein- und Ausgangs viele Meereslebewesen entdecken. Von hier aus kannst du einen großen Felsvorsprung in etwa 25 Metern Tiefe erreichen oder durch eine Schlucht zurückkehren. Je nach Route kannst du entweder der Wand an der offenen Meeresseite in einer Tiefe von etwa 12–14 Metern folgen oder auf dem Plateau umkehren, das dich allmählich auf die Sicherheitsstopp-Tiefe bringt. Auf dem Rückweg zum Boot passierst du einen weiteren Riss, in dem du Nudibranchs finden kannst.
Maximale Tiefe: 30+ Meter
Sicherheitsstopp: Genieße das flache Wasser und das schöne Sonnenlicht rund um Duck Rock und schwimme die letzte Minute zurück zum Boot.
Black Rock
Black Rock ist wahrscheinlich einer der beliebtesten Tauchplätze in unserer Auswahl, da er für jeden etwas bietet und nie enttäuscht. Der Felsen sieht ein bisschen aus wie die Spitze eines Eisbergs. In 3–7 Metern Tiefe befindet sich ein großes Riff, dann fällt der Felsen an der Südseite steil auf etwa 26 Meter ab. Der tiefere Bereich eignet sich hervorragend, um größere Zackenbarsche und Rotfeuerfische zu beobachten.
Einige verlorene Angelschnüre werden wiederverwendet und mit einer Boje knapp unter der Wasseroberfläche am Grund befestigt. Nimm dir hier etwas Zeit, denn die Stellen sind dicht mit Weichtieren, Seesternen und Hydropolypen bewachsen, die auch Flabellinas anlocken. Folge der Felsformation, und du gelangst in eine wunderschöne, große Schlucht mit einigen Spalten, in denen sich viele Kardinalfische gerne verstecken. Gegen Ende der Schlucht bietet sich immer eine gute Gelegenheit, nach großen Drachenköpfen oder Muränen Ausschau zu halten. Nach der Schlucht kannst du in die richtige Richtung zurück zum Boot fahren und einen Sicherheitsstopp am flachen Riff einlegen.
Maximale Tiefe: 26 Meter (bei Verlassen der Wand ist eine größere Tiefe möglich)
Sicherheitsstopp: Halte dich in 3-7 Metern Entfernung am Riff auf.
Willys Wall
Gewidmet Willem, dem (niederländischen) Besitzer einer Tauchbasis am Strand von Ammoudi, der diesen Tauchplatz als Erster entdeckte. Es handelt sich um ein Riff, das mindestens 6 Meter unter der Wasseroberfläche liegt. Auf der einen Seite fällt der Meeresgrund steil ab, auf der anderen Seite erhebt sich eine wunderschöne, gerade Wand, die von Löchern durchzogen und dicht bewachsen ist. Nimm eine Tauchlampe mit und erkunde alle Stellen nacheinander, um möglichst viele Meeresbewohner zu finden. Manchmal entdeckt man am Grund große Drachenköpfe oder Zackenbarsche, die sich dort verstecken. Dieses natürliche Riff zieht zahlreiche Fischarten an, darunter auch Riffbarsche, die den Anblick von oben genießen. Besonders sehenswert sind auch die Prachtlippfische, die hier vor allem in den frühen Sommermonaten zur Paarungszeit aktiv sind. Ein typischer Tauchgang besteht aus einem Abschnitt entlang der Wand und einem flacheren Rückweg oberhalb der Wand. Da dieser Tauchplatz eine große Vielfalt an Meereslebewesen bietet, sagen wir gerne: Willys Wall has it all!
Maximale Tiefe: 26 Meter
Sicherheitsstopp: Direkt über dem Riff, zusammen mit großen Gruppen von Riffbarschen
Eye of the Tiger
Obwohl dieser Tauchplatz ganz in der Nähe unseres Nachbarplatzes Duck Rock liegt, ist der Meeresboden hier völlig anders. Zwischen den großen Felsformationen ist der Boden mit kleinen, scharfkantigen Steinen bedeckt. Eye of the Tiger ist bei starkem Nordwind geschützt und bietet ruhige Gewässer. Er liegt in einer flachen Bucht, aber das ist noch nicht alles.
Folgt man dem felsigen Meeresgrund nach Süden, stößt man auf eine gewaltige Felsformation, die an ihrer Spitze 10 Meter hoch ist und an ihrem tiefsten Ende über 40 Meter tief reicht. Zu beiden Seiten dieser Formation erstrecken sich Plateaus in unterschiedlichen Tiefen, die sich wie eine Treppe zur nächsten, tieferen Ebene fortsetzen. Hier kann man einen Sicherheitsstopp einlegen und sich im flachen Wasser im sanften Sonnenlicht entspannen. Abenteuerlustige Taucher können in eine kleine Höhle unter der Wasseroberfläche vordringen und von dort aus auftauchen.
Maximale Tiefe: 30+ Meter
Sicherheitsstopp: Genieße die flache Bucht, während die Minuten verstreichen.
Turkish Delight
Turkish Delight bietet perfekten Schutz vor Nordwinden, und obwohl auf dem Meer hohe Wellen zu sehen sind, besticht diese Bucht durch ruhiges, hellblaues Wasser. Je nach maximaler Tauchtiefe der Gruppe gibt es zwei Routen. Fortgeschrittene Taucher können in eine große Höhle vordringen, während andere entlang der darüberliegenden Steilwand tauchen. Beide werden von der Fülle an Sunset-Cup-Korallen, die den Schatten bevorzugen, begeistert sein. Folgt man der Steilwand, erreicht man schließlich eine U-Kurve mit einer natürlichen Wendeltreppe, die zum Plateau über der Wand führt. Wer die Höhle erkundet hat, kann ein kleines, angenehmes Schaumbad mit Restluft erleben, die durch winzige Kanäle in der Höhlendecke aufsteigt. Die Bucht eignet sich perfekt, um vor der Rückkehr zum Boot noch etwas Zeit im flachen Wasser zum Dekompressionen zu verbringen.
Maximale Tiefe: 26 Meter (30 Meter, wenn man die Wand verlässt)
Sicherheitsstopp: Genieße die flache Bucht, während die Minuten verstreichen.
Paligremnos Wall
Die Paligremnos-Steilwand ist von überall in Plakias aus sichtbar und bildet die linke Spitze der Bucht. Überall am Paligremnos-Gebirge finden sich steile, glatte Wände, so auch an diesem Tauchplatz. Vom Anlegeplatz des Bootes aus kannst du in westlicher Richtung entlang der tieferen Seite der Wand tauchen. Vielleicht entdeckst du schon deine ersten Flabellinas, falls nicht hier, dann bestimmt auf dem Rückweg auf dem Plateau, das wie ein Balkon über dem tieferen Bereich aussieht. Flabellinas ernähren sich von Hydropolypen, die wie kleine, abgestorbene Bäume aussehen und hier sehr zahlreich vorkommen. Bringe für diesen Tauchgang unbedingt deine Makrokamera mit! Neben unseren Lieblings-Nudibranchs, den leuchtend pinkfarbenen, ist es nicht ungewöhnlich, die griechische Meeresgöttin zu finden, eine der größeren Nacktschneckenarten im Mittelmeer.
Maximale Tiefe: 26 Meter
Sicherheitsstopp: Halte dich während des Sicherheitsstopps nah an der Wand und schwimme die letzte Minute in Richtung Boot.
Souda Rock
Als Dive2gether noch in den Kinderschuhen steckte, tauchte die Familie Koblens mit ihrem Team in der Souda-Bucht. Immer mit Blick aufs Meer entdeckten sie einige Felsen, die aus dem Wasser ragten. Paul wusste, dass er sich eines Tages ein Boot kaufen würde und vermutete, dass dies ein fantastischer Tauchplatz sein würde. Und er sollte Recht behalten! Souda Rock ist vor Westwinden geschützt und nur eine kurze Fahrt vom Hafen entfernt – der erste Bootstauchplatz von Dive2gether. Der Tauchplatz besteht aus mehreren Felsen und ist ein wahres Taucherparadies mit spannenden Canyons, die in geringer Tiefe durchschwommen werden können. An diesem Tauchplatz ist kein Sicherheitsstopp unter dem Boot nötig. Man kann sich stattdessen am Riff aufhalten und die vielen Seesterne beobachten, während man die dreiminütige Wartezeit abwartet. Fortgeschrittene Taucher können den sogenannten Muränenfelsen besuchen, der immer einen Besuch wert ist, da man dort mit etwas Glück eine Muräne entdecken kann.
Maximale Tiefe: 27 Meter am Muränenfelsen
Sicherheitsstopp: Halte dich in 5 Metern Entfernung am Riff auf und nutze die letzte Minute, um zum Boot zu schwimmen.
Dragon's Nose
Blickt man von der Bucht von Plakias aus, versteht man vielleicht, warum diese Felsformation als der schlafende Drache von Plakias bezeichnet wird. Unter Wasser setzt sich die Formation fort und erweckt den Eindruck, als strecke der Drache seine Zunge heraus. Hier befindet sich eine Bucht, die auf natürliche Weise vor Westwinden geschützt ist, was an der gesamten Südküste Kretas selten ist.
Die Bucht ist etwas flacher, aber man kann der „Zunge“ des Drachen folgen, um in etwas tieferes Wasser zu gelangen. Wenn man die Zunge überquert, stößt man möglicherweise auf einen besonderen Riss, der sich hervorragend eignet, um Gruppen von Kardinal- und Soldatenfischen zu beobachten. Hier unten erreicht man den tiefsten Punkt des Tauchgangs. Man kann sich an der Steilwand zu seiner Rechten halten und, falls die Zeit es erlaubt, die schmale rosa Höhle besuchen – oder, um bei der Legende zu bleiben, das Nasenloch des Drachen. Sie ist von rosa Algen überwuchert, und ein wunderschöner Lichtschleier fällt durch eine Öffnung an der Oberfläche herein.
Maximale Tiefe: 20 Meter
Sicherheitsstopp: Schwimmen von der Zunge zum Boot oder vor dem Betreten der rosafarbenen Höhle
Dragon's Nose II
Bei einem Besuch von Dragon's Nose bietet sich der tiefer gelegene Dragon's Nose II als hervorragende Alternative an, um nicht zweimal denselben Tauchgang zu machen. Um Dragon's Nose II in vollen Zügen zu erleben, empfehlen wir, vom Boot aus hinauszuschwimmen und an der Südseite der „Zunge“ abzutauchen. Dort befindet sich ein großer, tieferer Felsen, der oft von großen Schwärmen von Picarels umgeben ist. Die Felsen und Wände weisen zahlreiche Höhlen auf, in denen sich Meereslebewesen verstecken. Es ist ein großartiger Ort, um Nacktschnecken und Muränen zu beobachten. Lasse dich jedoch nicht zu sehr von all den faszinierenden Lebewesen ablenken und denke daran, deine Dekompressionszeit und deinen Luftvorrat im Auge zu behalten!
Maximale Tiefe: 27 Meter
Sicherheitsstopp: Schwimmen von der Zunge zum Boot
Doggy Rock Bay
Ob diese Felsformation ihrem Namen gerecht wird, darüber lässt sich streiten, aber beim Tauchen hier weiß man nie, was einen erwartet. Dank der vielen verschiedenen Ebenen und der Nähe zum offenen Meer kann man von großen Fischen oder sogar vorbeiziehenden Rochen überrascht werden. An der Steilwand entdeckt man zahlreiche gefiederte Seesterne, große Seeigel mit Stacheln und, mit einem Auge fürs Detail, auch Nacktschnecken. Das Highlight dieses Tauchplatzes ist der Blick auf den tiefen Abgrund, der weit tiefer reicht, als es für Sporttaucher möglich ist. Auf dem Rückweg kann man der Steilwand in beliebiger Tiefe folgen und sogar etwas Zeit im flachen Wasser der kleinen Bucht verbringen – einem bewachsenen, felsigen Bereich, in dem ein wunderschöner, großer Spiralröhrenwurm lebt.
Maximale Tiefe: 30+ Meter
Sicherheitsstopp: Genieße die flache Bucht, während die Minuten verstreichen.
Doggy Rock Drop
Da dieser Tauchplatz direkt neben der Doggy Rock Bay liegt, befindet er sich etwas näher am Steilhang und ist vor starkem Nordwind geschützt. An windigen Tagen mag es hier sehr ruhig wirken, aber lass dich nicht täuschen. Du kannst von einer Unterwasserströmung überrascht werden, die entgegen deiner Erwartung verläuft. Plane deinen Tauchgang daher mit Vorsicht. Die Landschaft an diesem Tauchplatz ist atemberaubend und erinnert an Szenen aus einem Herr-der-Ringe-Film. Vergiss nicht, ab und zu einen Blick von der Steilwand abzuwenden. Vielleicht entdeckst du ja große, jagende Fische wie den Zahnbrassen oder einen der größeren Zackenbarsche. Fortgeschrittene Taucher können unter dem großen Überhang tauchen, der über den tiefen Steilhang ragt, den sie sich mit dem benachbarten Tauchplatz teilen. Anschließend führt ein Pfad zurück zum Plateau, wo einige Felsformationen den Rückweg zum Boot angenehm gestalten.
Maximale Tiefe: 30+ Meter
Sicherheitsstopp: Unter dem Boot hängen
Grand Gate
Grand Gate verdankt seinen Namen seiner Form: Es ähnelt einem großen Bogen über der Wasseroberfläche, der sich unter Wasser fortsetzt und ein geräumiges Tor zum Durchtauchen bildet. Das Boot liegt vor der kleinen Bucht über dem 17 Meter tiefen Meeresgrund vor Anker. Von hier aus kann man zum Tunnel gelangen, entweder indem man sich zunächst etwas Zeit an der Außenwand nimmt oder direkt hindurchtaucht. Das Tor ist groß genug, dass alle Taucher gleichzeitig hindurchtauchen können, und beim Eintritt ist der Ausgang auf der anderen Seite bereits sichtbar. So entsteht ein fantastischer Anblick, wenn das Sonnenlicht von der anderen Seite einfällt. Zu beiden Seiten des Bogens bietet sich ein Paradies für Taucher. Zahlreiche Felsbrocken, die vermutlich von der hohen Küste herabgestürzt sind, bilden kleine Durchgänge und Überhänge. In der Bucht auf der Ostseite findet man viele sessile Tiere, was diesen Ort ideal für unsere Meeresbiologie-Aktivität „Hidden in plain sight“ macht.
Maximale Tiefe: 19 Meter
Sicherheitsstopp: Schwimme in 5 Metern Tiefe von der Bucht zum Boot und beende den Stopp dort.
Fisherman's Friend
Dies ist der Tauchplatz mit der längsten Bootsfahrt dorthin. Er verdankt seinen Namen der Tatsache, dass die Gegend aufgrund ihrer Nähe zum tiefen Meer ein beliebtes Fischereigebiet ist und man hier oft Fischernetze findet. Behalte beim Entspannen auf dem Boot den Horizont im Auge; es ist nicht ungewöhnlich, dass hier, weit entfernt vom Land, größere Meerestiere an die Oberfläche kommen. Sobald du das 15 Meter tiefe Plateau erreicht hast, kannst du einen hervorragenden Tauchgang entlang der Steilwand beginnen. Nimm eine Tauchlampe mit, um die Fülle an Meereslebewesen zu entdecken, die sich in den Spalten und Überhängen verstecken. Östlich des Bootes befindet sich eine schluchtartige Struktur. Tauche an dieser Schlucht vorbei, und du findest einen Elefantenohrschwamm, einen der größten im Mittelmeer. Halte beim Tauchen entlang der Steilwand Ausschau nach dem tiefen Blau, da wir in diesem Gebiet schon einige Stachelrochen und größere Zackenbarsche gesichtet haben.
Maximale Tiefe: über 40 Meter
Sicherheitsstopp: Hänge dich unter das Boot. Behalte es im Auge, damit du nicht abtreibst!
Papadoplaka
Papadoplaka ist der neueste und noch nicht vollständig erforschte Tauchplatz von Dive2gether. Der Name Papadoplaka stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Priesterfelsen“. Er rührt daher, dass der Felsen nur einen Meter unter der Wasseroberfläche liegt und daher für den Schiffsverkehr gefährlich ist, obwohl er ein wunderschöner Tauchplatz ist. Es geht das Gerücht um, dass einst ein Schiff an diesem heiligen Plateau scheiterte und sank. Obwohl wir danach gesucht haben, konnten wir keine Wrackteile finden, waren aber von diesem traumhaften Tauchplatz begeistert. Da der Meeresgrund zu tief ist, um anzulegen, kann man Papadoplaka nur mit einem treibenden Boot erreichen. Die Ausrüstung kann man an der Anlegestelle des Grand Gate anlegen, dann mit dem Taxi zum Tauchplatz fahren und am großen Felsblock beginnen, wo man von zahlreichen Riffbarschen begleitet wird. Da Papadoplaka noch nicht von vielen Tauchern erkundet wurde, gehörest du zu den wenigen Entdeckern des Ortes, falls du mal dort tauchst.
Maximale Tiefe: 19 Meter
Sicherheitsstopp: Folge der Wand auf 5 Metern und schwimme im Mittelwasser zum Boot.
Elephant Rock
Ähnlich wie bei Dragons Nose II teilt sich dieser Tauchplatz die Ankerleine mit dem benachbarten Tauchplatz, in diesem Fall der Paligremnos Wall. Falls du dich fragst, warum dieser Ort Elephant Rock heißt, bitte den Kapitän, vorbeizufahren und ihn dir zu zeigen. Man braucht nicht viel Fantasie, um die Elefantenform zu erkennen, inklusive Auge und Rüssel, der unter Wasser taucht und wieder herausschaut, als ob der Elefant gleich ein paar Spritzer abbekommt. Die Hauptattraktion dieses Tauchplatzes ist die geräumige Höhle, die man entlang der Steilwand erreicht. Nach einer Weile kannst du noch weitertauchen und alte Gleise entdecken, die einst zu einem Braunkohlebergbauprojekt gehörten. Wie an vielen Orten trifft man auch hier häufig auf Rotfeuerfische, aber sei vorsichtig, da sie in diesem Gebiet etwas zutraulicher sind als an anderen Tauchplätzen.
Maximale Tiefe: 19 Meter
Sicherheitsstopp: Bleibe einige Zeit in 5 Metern Entfernung von der Wand und schwimme die letzte Minute deines Stopps in Richtung Boot.
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